Künstlersekretariat Buchmann GmbH

Cinderella

Simon Rattle zeigte sich von ihr überwältigt, Stephen Fry verglich sie mit Mozart: Die hochbegabte Engländerin Alma Deutscher ist elf Jahre alt und Medien wie „Die Zeit“ oder „The Guardian“ widmeten ihr große Artikel und Interviews. Sie liest Noten und spielt Klavier seit sie zwei ist und verfasste bereits mit vier eigene Kompositionen.

Als Solistin auf der Violine und am Klavier bereiste die Künstlerin Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Israel.

Mit zehn schrieb Alma Deutscher ihre erste abendfüllende Oper „Cinderella“, deren Stil an der Wiener Klassik orientiert ist. Derzeit ist sie dabei, die Oper für die Aufführungen in Wien neu zu orchestrieren.

Neben dem Musizieren und Komponieren macht Alma Deutscher gerne Ausflüge in ihr Fantasieland namens „Transsylvanien“, in dem viele große Musiker leben. Dorthin versetzt sie sich oft. Die traurige Melodie in „Aschenputtel“, sagt Alma, sei zum Beispiel vom transsylvanischen Komponisten Antonin Yellowsink geschrieben, und der sei ein bisschen traurig.

Alma Deutschers „Cinderella“ spielt in einem Opernhaus. Die böse Stiefmutter ist Intendantin, die Stiefschwestern gebärden sich als aufgeblasene Primadonnen. Cinderella wiederum ist eine junge Komponistin, der die Melodien nur so zufliegen. Und der Prinz ist ein Dichter. Eines Tages findet Aschenputtel ein Gedicht, weiß aber nicht, dass der Prinz es geschrieben hat. Sie schreibt die Musik dazu, und zu guter Letzt findet natürlich auch hier das arme Aschenputtel seinen Prinzen – und die Musik die Lyrik.

Der Dirigent Zubin Mehta hat die Schirmherrschaft für dieses kleine Stück Musikgeschichte übernommen, Alma Deutscher selbst wird als Violinistin und Pianistin im Orchester mitwirken. Man darf gespannt sein …