Künstlersekretariat Buchmann GmbH

NHK Symphonieorchester


Die Geschichte des NHK Symphonieorchesters führt zurück zum 5. Oktober 1926, als ein professionelles Orchester mit dem Namen New Symphony Orchestra gegründet wurde. Bereits kurz darauf wurde es national und international Japan Symphony Orchestra genannt. Als das Orchester erstmals vollständig finanziell von der Nippon Hoso Kyokai (Japanische Rundfunkorganisation) unterstützt wurde, ließ es sich 1951 in NHK Symphony Orchestra umtaufen.


Bereits während dieser frühen Orchesterjahre lud das NHK Symphonieorchester den deutschen Dirigenten Joseph Rosenstock dazu ein, den Posten des Chefdirigenten zu übernehmen. Er war es auch der dem Orchester das feste Fundament legte, aus dem sich Japans führendes Spitzenorchester herausbilden konnte. 


Das Orchester lud sich kontinuierlich die besten und bekanntesten Namen ihrer Zeit zu Gast ein. Neben Dirigenten wie Herbert von Karajan, Ernest Ansermet, Joseph Keilberth und Lovro von Matačić, waren auch namhafte Solisten zu Gast, die eine Reihe von außerordentlichen Konzerten gaben. Diese Konzerte sind mittlerweile ein Teil der japanischen Geschichte der klassischen Musik geworden.


Die Abonnement-Konzerte des Orchesters, die den Kern der Orchestertätigkeit ausmachen, begannen am 20. Februar 1927 und dauern ununterbrochen an; selbst während dem Zweiten Weltkrieg wurde die Konzertserie des NHK Symphonieorchesters nicht unterbrochen. 
In der jüngeren Vergangenheit präsentiert das Orchester etwa 120 Konzerte jährlich in Japan, wovon 54 Abonnement-Konzerte sind, die in jede Ecke des Landes via NHK TV und Radio übertragen werden. Auch die Übertragung nach Europa, die Vereinigten Staaten von Amerika und Asien kommt durch den internationalen Rundfunkservice des Orchesters nicht zu kurz.
Internationale Anerkennung hat das Orchester mit seinen Übersee-Tourneen gewinnen können, u.a. mit ihrem ersten Auftritt beim Salzburg Festival im August 213.